Filmreihe

Filmreihe zu Aktivismus und Überwachung

Flyer zu Filmreihe

Nothing to Hide (2016)

1.3.18, 19:00 Uhr, Ort: Bonbonfabrik/Alla Hopp, Hardenbergstr. 52, 28201 Bremen

Film über die Auswirkungen von digitaler Überwachung

Die Analyse von Smartphone- und Internetnutzung ermöglicht Staaten und Unternehmen Menschen durchsichtig zu machen, das Konzept der Privatsphäre wird obsolet. Haben wir wirklich nichts zu verbergen? Im Film wird ein Experiment zur Metadatenanalyse gezeigt und ein gesellschaftlicher Blickwinkel aufgemacht Technik und Maschinen zu verstehen und für Menschen nutzbar zu machen und nicht gegen sie.

Whistleblower Snowden (2014)

13.3.18, 19:00 Uhr, Ort: Zakk, Sielpfad 11, 28203 Bremen

Dokumentation über die Leaks von Edward Snowden

Im Film wird die Flucht von Edward Snowden, dem NSA-Whistlebower dokumentiert: Vorher wendete er sich an Journalisten und die Filmemacherin Laura Poitras, diese besuchen ihn in seinem Hongkonger Hotel. Snowden berichtet ganz frisch von seiner Tat, dem Ausschleusen und veröffentlichen geheimer NSA-Dokumente, die beweisen, dass die NSA und andere Geheimdienste der Four Eyes massenhaft Daten von Menschen weltweit sammeln und so einen riesigen Überwachungsapparat betreiben.

Die Wurzeln des Internets (2013)

22.4.18, 16:00 Uhr, Ort: Infoladen, St.-Pauli-Str 10-12, 28203 Bremen

Dokumentation über die Anfänge des WWW: Interviews mit Aktivist_innen

Die Geschichte des Internets ist vielseitig, der Film zeigt mit einer klaren Perspektive auf das Unkontrollierte oder Unkontrollierbare. In Interviews kommen viele Aktivist_innen zu Wort, die sich mit Überwachung, Netzneutralität, Providerhaftung auseinandersetzen. Die Netzgemeinde ist hochpolitisch, oft sehr libertär geprägt. Die Gegenspieler_innen sind der Staat, die G8, Staatsanwält_innen, Rechtsanwält_innen von sogenannten Content-Providern, Geheimdienste u.a.

The internet’s own boy (2014)

29.4.2018, 18 Uhr, Ort: Kukoon, Buntentorsteinweg 29, 28201 Bremen

Dokumentation über den Aktivisten Aaron Swartz

Aaron Schwartz programmierte schon früh freie Software und setzt sich für den freien Zuganz zu Wissen ein. Schließlich gerät er ins Visir des FBI und wird beschuldigt große Mengen von wissenschaftlichen Publikationen verfügbar gemacht zu haben. Die Drohungen mit drakonischen Strafen trieben ihn schließlich in den Selbstmord. Die Interviews geben einen guten Einblick in die Vorgänge der polizeilichen Ermittlungen, aber auch wie ein junger Mensch mit großer Überzeugung für eine bessere Welt kämpft. Der Film ist ein Lehrstück in Repression und gleichzeitig ein wunderbares Beispiel für die politische Auseinandersetzung um freien Zugang zu Wissen und der politische Kampf um freie Software.

Enigma: Nazis hacken (2014)

10.5.2018, 19 Uhr, Ort: Altes Sportamt, Auf dem Peterswerder 44, 28205 Bremen

Spielfilm über Alan Turing und seine Beteiligung am Knacken der Enigma

Wähend des zweiten Weltkriegs nutzen die Nazis erfolgreich die Verschlüsselungsmaschine Enigma. In GB ist einer ihrer Gegenspieler aktiv: der Mathematiker Alan Turing. Ihm und einer Gruppe von Angestellten des Geheimdienstes gelingt es letztlich eine kryptoanalytische Machine zu bauen mit deren Ergebnissen der Ausgang des Kriegs mit beeinflusst wird.